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Home ----> Alltagsleben ----> Ernährung Ernährung im FrühmittelalterDie Ernährung in den Gebieten nördlich der Alpen basierte vor allem auf Fleisch, hauptsächlich Schweinefleisch, in der Frühzeit z. T. auch auf Wild, und den daraus gewonnenen tierischen Fetten, die für Brat-, Koch- und Zukostzwecke verwendet wurden. Pflanzliche Nahrung kam erst an zweiter Stelle; vermutlich war am Übergang der Antike zum Frühmittelalter Gemüse wichtiger als Getreideprodukte. Anstelle des Weins waren aus Getreideprodukten (Bier), aus Honig (Met) oder aus (Wild)früchten (Zider) gegorene Getränke in Gebrauch.
Der in der Antike traditionelle Weizenanbau (in den ehemalig römischen Gebieten) trat in den Hintergrund oder wurde z ugunsten weniger pflegeintensiver Getreidesorten zurückgestellt: Gerste, Hafer, Dinkel (Spelt), Hirse, Kolbenhirse, Sorgum und vor allem der Roggen, eine echte »Entdeckung« des Frühmittelalters (in der Antike nur als Unkraut bekannt). An karge Böden und rauhes Klima angepaßt, war der Roggen die typische Getreidesorte des Frühmittelalters. Damals setzte sich also das Modell einer »gemischten« Ernährung durch, das die gleichzeitige Verwendung von Getreideprodukten, Gemüse, Fleisch und Fisch vorsah. Hervorzuheben ist ferner, daß dieser Abwechslungsreichtum der Ernährung damals allen sozialen Schichten weitgehend zugänglich war, wozu zwei Faktoren in entscheidendem Maße beitrugen: zum einen ein gewisser Überschuß der Nahrungsressourcen im Verhältnis zur Bevölkerungszahl, da diese seit der Spätantike stark gesunken war; zum anderen eine Form der ökonom. und sozialen Verhältnisse, die niemanden von der effektiven Nutzung dieser Nahrungsquellen (sowohl tier. wie pflanzl. Produkte) ausschloß. In der Karolingerzeit machen Brot und Getränke allerdings gewichts- und kalorienmäßig schon etwas mehr als drei Viertel der gesamten Ernährung aus. Quelle: Lexikon des Mittelalter |
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Rezepte, die man wohl kannte |
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Brei
Hirse, Wasser und Salz zum Kochen bringen. Wenn die Körner quellen, Milch hinzugeben. Auf kleiner Flamme köcheln, bis die Hirsekörner aufplatzen und weich sind. Hirse saugt sehr stark Flüssigkeit auf, deshalb immer mit halb Milch, halb Wasser kochen, ggf. etwas Wasser nachgießen. Wenn der Brei fertig erscheint, den Honig unterrühren. Der Brei kann so wie er ist oder mit einer Sauce aus Pflaumenmus gegessen werden. Dazu Pflaumenmus etwas mit Wasser verdünnen. Kirschen oder alle möglichen Beeren gehen auch. Keine Stachel- oder Johannisbeeren! (gab es im MA noch nicht) Quelle: www.tempus-vivit.de |
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Brot
Die Hefe zerkleinern und in 0,1 Liter Wasser auflösen. Salz, Honig und 0,4 Liter Wasser zusammenmischen, das Mehl und den Schrot dazugeben und alles gut durchmischen. Der Teig sollte geschmeidig sein. 30 Minuten gehen lassen und dann bei 120 Grad im Backofen 40 Minuten backen lassen. Quelle: www.derriere.de
Aus einem Drittel des Wassers wird mit dem Mehl und dem Sauerteig ein Vorteig angesetzt und ins Warme gestellt, bis der TEig Blasen wirft und sich verdoppelt hat. Das restliche Mehl, Wasser, Salz und die Gewürze zugeben und so lange kneten bis sich der Teig von der Schüssel und den Händen löst. Den Teig eine Weile gehen lassen, die Brote formen und zugedeckt in Weidenkörben erneut gehen lassen. Danach ca. 1 Std bei 200 Grad backen. Quelle: Essen und Trinken in Mittelalter und Neuzeit: Vorträge eines interdisziplinären Symposions vom 10-13. Juni 1987 an der Justus -Liebig-Universität Gießen, Siegmaringen 1987.
Die Butter mit den Eiern und dem Honig oder Zucker schaumig rühren. Das Mehl hinzugeben und würzen Die getrockneten Äpfel kleinschneiden und in den Teig kneten. Eventuell Wasser hinzugeben. So lange kneten, bis sich der Teig von der Schüssel löst. In 4 Brote formen und 1 Std. bei 200 Grad backen. Quelle: Essen und Trinken in Mittelalter und Neuzeit: Vorträge eines interdisziplinären Symposions vom 10-13. Juni 1987 an der Justus -Liebig-Universität Gießen, Siegmaringen 1987. |
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Suppe........... |
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Diese Seite ist zuletzt aktualisiert worden am: 16.10.2007 |
