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Museumsbesuche - Vorträge - Aktionen
im Jahr 2015

05.12.2015 - Projekt ehrenWert – Projektplanungsseminar

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28.11.2015 - Weihnachtsmarkt in Klein Escherde

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24.10.2015 - Entspelzen von Spelzgetreide im Landesmuseum Braunschweig, Kanzlei Wolfenbüttel

Mit drei Versuchsreihen haben wir die Funktionalität eines Getreidestampfers erprobt. Die Fragestellung war, ob man mit dieser Methode das Getreide effektiv entspelzen kann. Im ersten Durchgang hatten wir Dinkel mit einer Darrzeit von 4 Stunden bei 100°C, im zweiten Durchgang Dinkel mit einer Darrzeit von nur 2 Stunden und im dritten Durchgang Emmer, wiederum mit einer Darrzeit von 4 Stunden verwendet. Jede Getreidesorte wurde von uns eine Stunde lang gestampft. Nach jeweils 15 Minuten entnahmen wir eine Probe von 20 gr. die wir sorgfältig ausgewertet haben. Die Ergebnisse dieses Experiments werden wir in den nächsten Wochen publizieren.

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03.10.2015 - Projekt ehrenWert – An den Ufern der Weser – Die Landschaft als historische Zeugin

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01.10.2015 - Eröffnung der neuen Dauerausstellung "MenschenWelten" im Landesmuseum Hannover

Am 02.02.2014 mussten wir Abschied von der Archäologieausstellung im Landesmuseum Hannover nehmen, da diese der großen Landesausstellung 2014 – „Als die Royals nach Hannover kamen“ – weichen musste.
In der nun neu eröffneten Dauerausstellung „Menschenwelten“ sind die meissten Exponate der archäologischen Abteilung wieder mit integriert worden. Hierzu gehören auch die Funde aus der Sachsenzeit, die um sehr viele Ausstellungsstücke erweitert wurde. Zu sehen sind nun auch Teile aus dem altsächsischen Gräberfeld Sarstedt.
Funde aus dem Liebenauer Gräberfeld, die zuvor im Museum Nienburg ausgestellt waren, sind nun ebenfalls in Hannover zu bewundern. Im Gegenzug dazu sind aber auch einige Exponate von Hannover nun im Nienburger Museum zu sehen. Leider sind auch einige Dinge im Archiv geblieben.

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Mehr zur neuen Dauerausstellung gibt es hier:
"MenschenWelten" im Landesmuseum Hannover


27.09.2015 - Einweihung des Grubenhauses am Petersteich in Süpplingenburg

Viele Freiwillige haben sich in der seit 2002 bestehenden archäologischen Gemeinschaft des Landkreises Helmstedt zusammengefunden, um die Geschichte der Grubenhaussiedlung am Petersteich in Süpplingenburg wieder lebendig werden lassen. Eine seit bereits mehr als 10 Jahre andauernde Lehrgrabung unter der Leitung der Kreisarchäologie Helmstedt, gehörte zu den wichtigsten Projekten dieser Arbeitsgemeinschaft. Bei diesen Grabungen wurden einige Grubenhäuser freigelegt und sehr viele Gegenstände aus dem täglichen Leben sowie verschiedenen Handwerksbereichen aus der Zeit von 900 bis etwa 1200 n. Chr. gefunden. Es entstand die Idee, eines der dokumentierten Grubenhäuser nachzubauen und am Original- Fundplatz zu errichten. Dies war ein langer Prozess, der vom Modellbau, über das Erlernen alter Handwerkstechniken bis zum tatsächlichen Nachbau des Hauses führte.
Nun war es endlich soweit, dass dieses Grubenhaus offiziell eingeweiht werden konnte. In einem kleinen Festakt kamen neben weiteren Rednern auch die Archäologin Monika Bernatzky zu Wort, die das Grubenhaus nach ihrer Ansprache mit einem Haussegen bedachte. (Siehe Foto).

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Weitere Informationen zum Grubenhaus am Petersteich gibt es hier:
Das Grubenhaus am Petersteich


20.09.2015 - "Aktionstag Mittelalter: Stadtarchäologie" im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim

Der Besuch im Roemer- und Pelizaeus- Museum in Hildesheim war für uns ein Heimspiel. Die Ausstellung "Hildesheim im Mittelalter - Die Wurzeln der Rose" verknüpfte die Kulturgeschichte Hildesheims mit der sozialen und politischen Geschichte der Stadt bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts. Für uns war naturgemäß der frühmittelalterliche Teil mit Exponaten aus der Domgrabung der interessanteste Abschnitt dieser Ausstellung.
An diesem Aktionstag hatte der Archäologe Klaus Haller eine frühgeschichtliche Schmiede vor dem Museum aufgebaut und brachte den Besuchern die Schmiedekunst etwas näher. Zudem hatte er auch eine Getreidemühle in Betrieb und es wurde über dem offenen Feuer Brot gebacken. Im Innenbereich erklärte Stadtarchäologin Ute Bartelt anhand eines "idealisierten Grabungsmodels" sehr anschaulich wie Archäologie funktioniert. Als Beispiel diente die Grabung am Hildesheimer Pfaffenstieg von 2012, bei der unter anderem eine Gerberei gefunden wurde.

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19.09.2015 - Projekt ehrenWert – Best-Practice-Beispiele zur ehrenamtlichen Arbeit – Exkursion zum Sachsenhof Greven

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12.09. - 13.09.2015 - "Zeitreise zu den alten Sachsen" im Museum Nienburg, Quaet-Faslem-Haus

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04.09. - 06.09.2015 - 10 Jahre Bronzezeithof Uelsen

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29.08.2015 - Projekt ehrenWert – Archäologie lebendig machen VI – Bekleidung und Tracht der Altsachsen – Theorie und Praxis.

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17.08. und 24.08.2015 - Ferienspiele GJR Nordstemmen

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15.08.2015 - Projekt ehrenWert – Archäologie lebendig machen III – Einführung in altsächsische Handwerkstechniken: Punzen und Treiben (kalte Metallverarbeitung) – Theorie und Praxis.

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25.07. - 26.07.2015 - Alltagsleben von der Spätantike bis zur Merowingerzeit im Archäologischen Freilichtmuseum Oerlinghausen

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18.07.2015 - Projekt ehrenWert – Archäologie lebendig machen II – Einführung in altsächsische Handwerkstechniken: Keramik – Theorie und Praxis.

Der größte Teil an Funden, die ein Archäologe in der Regel macht, sind Keramikscherben bzw. Fragmente von Gefäßen aus Ton. Grund genug, einmal einen Blick auf die Keramik zu werfen, wie sie in der Zeit der alten Sachsen in Verwendung gewesen sein könnte. Michael Wesemann (NLD) erklärte den Teilnehmern anschaulich die Form und den Aufbau von Tonwaren zwischen dem 7. - 12. Jahrhundert. Die vorherrschende Form der Keramik war der Kugeltopf, der sich im Laufe der Zeit immer wieder veränderte. Diese Töpfe waren sehr viel schlichter gehalten als die Keramik aus früheren Zeiten. Sie waren unverziert und als reines Gebrauchsgeschirr anzusehen. Der Ton wurde gemagert, da zu fetter Ton reißt und nicht hitzebeständig ist. Hierzu wurde Granitgrus oder auch Sand verwendet. Unser Seminarfokus lag auf dem 8./9. Jahrhundert. Hier wurden die Töpfe in der sogenannten "Aufbautechnik" gefertigt. Eine Drehscheibe war während dieser Zeit nicht in Verwendung.
Im Praxisteil des Lehrganges durften wir alle ein wenig mit Ton "spielen" und versuchen mit dem bereits gemagerten Ton Gefäße nach Vorlagen anzufertigen. Es sind einige schöne Stücke entstanden, die bei einem Grubenbrand auf dem Bronzezeithof Uelsen gebrannt werden sollen.


10.07. und 11.07.2015 - "Werdendes Ruhrgebiet" im Ruhr Museum Essen

Auf diese Ausstellung sind wir schon vor längerer Zeit aufmerksam gemacht worden. Über 1000 Objekte aus der Zeit vom 3. bis 11. Jahrhundert aus der Region zwischen Rhein, Lippe und Ruhr waren hier zu sehen. Das hier natürlich so einiges dabei sein wird, was auch für Sachsen um 700 relevant ist, war uns sofort klar. Schliesslich gehörte Westfalen damals auch zum sächsischen Gebiet. Aufgrund der Strecke und des Umfanges der Ausstellung haben wir hierfür gleich zwei Tage eingeplant. Unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht und es gab gleich mehrere Highlights, die wir hier nicht alle aufzählen möchten. Für Kathrin war es eine Ausarbeitung zur Pollenanalyse sowie Pflanzenfunde aus archäologischen Ausgrabungen, die in die Karolingerzeit datiert wurden. Ulrich´s Highlight waren einige Schriften des Beda Venerabilis sowie das altsächsische Taufgelöbnis (als Faksimile). Das Letztere war deshalb so spannend, weil Ulrich es tatsächlich geschafft hat, die altsächsische Handschrift zu lesen.
Auch einige Perlenketten hatten es Kathrin sehr angetan. Hier ganz besonders die mit den großen Mosaikperlen. Kommt hier ein altsächsischer Instinkt durch?


03.07. - 05.07.2015 - 1000 Jahre Bollensen

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20.06.2015 - Projekt ehrenWert – Archäologie lebendig machen I – Einführung in altsächsische Handwerkstechniken: Textil

Zur Herstellung von Stoffen benötigt man Garn. In diesen Praxisseminar zeigte die Referentin Dagmar van’t Hul, wie man aus Schafwolle Garn herstellt. Zuerst wurden Wollarten alter Schafrassen vorgestellt, so zum Beispiel vom Coburger Fuchs oder dem rauwolligen Landschaf. Danach zeigte sie für den nächsten Verarbeitungsschritt – das Krempeln oder Kardieren – unterschiedliche Karden. Diese konnten danach von den Teilnehmern verwendet werden, um die Wolle für das Spinnen vorzubereiten. Mit dieser Wolle erfolgte der entscheidende Schritt des Seminars, das Spinnen mit der Handspindel. Auch hier zeigte die Referentin verschiedene Exemplare, die zum Teil auch unterschiedlich angewendet werden. Zudem wurde die Technik des Spinnens mit der Handspindel erklärt und vorgeführt.
Danach waren die Teilnehmer gefordert, die Spindel zu meistern.


19.06. - 21.06.2015 - Altsachsenlager in Liebenau

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06.06.2015 - Projekt ehrenWert – Was aßen und tranken die Altsachsen? II – Wild- und Sammelkräuter Exkursion

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30.05.2015 - Projekt ehrenWert – Von der Grube zum Haus III – Die Rekonstruktion altsächsischer Gebäudetypen und Bautechniken, Praxis

Eines der ehrgeizigsten Vorhaben des Projektes ehrenWert ist die Rekonstruktion und Aufbau einer altsächsischen Hofanlage. Um dieses Projekt in die Tat umzusetzen, ist bereits ein Stückchen Land, im Anschluss an das Gräberfeld Liebenau, erworben worden. Dieses wird als erstes Projektgelände genutzt. Ein weiteres angrenzendes Feld soll ebenfalls noch käuflich erworben werden. Die Gespräche hierzu laufen bereits.
In zwei vorhergehenden Seminaren dieser Reihe (an denen wir leider nicht teilnehmen konnten) wurde bereits der Bau eines Grubenhauses in Theorie und Praxis begonnen. Die Aufgabenstellung in diesem dritten Seminarteil war zweigeteilt. Zunächst konnten wir aus einem Waldabschnitt Totholz bergen, um dieses anschließend in eine Liebenauer Werkstatt zu bringen und entsprechend weiterzuverarbeiten. Die Rinde und das Splintholz mussten von den Stämmen komplett abgenommen werden. Das war zum Teil ganz schön anstrengend.


14.05. - 17.05.2015 - Himmelfahrt & Internationaler Museumstag - Archäologisches Freilichtmuseum Oerlinghausen

Museumstag 2015

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Weitere Informationen hierzu auf Facebook: AFM Oerlinghausen


08.05. - 10.05.2015 - Schlacht um Suentana, Trappenkamp

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Weitere Informationen hierzu auf Projekt Eisenwald


28.03.2015 - Projekt ehrenWert – "Mit fremder Zunge II"
Einführung in die Sprache der Altsachsen - Vertiefungsseminar

Goðan dag, endi si gigrotid !

Im zweiten Teil der Projektreihe über das Thema altsächsische Sprache konnte Michael Wesemann (NLD) zahlreiche Teilnehmer im "Witten Hus" in Liebenau begrüßen.
Nach einer kurzen Auffrischung des bereits Erlernten ging es nun etwas tiefer in das Thema. Da das lateinische Alphabet nicht ausreicht, um die altsächsischen Laute wiederzugeben, hatten wir zuerst die Gelegenheit uns mit den zusätzlichen Buchstaben ð, ƀ, ȩ, æ, õ, ů, ƒ und deren Aussprache vertraut zu machen. Im Anschluß daran wagten wir uns an komplexe Sätze und schließlich erneut an die ersten Zeilen des Hildebrandliedes.

Einige Informationen zum Thema Altsächsische Sprache haben wir in der Rubrik Alltagsleben/Sprache zusammengefasst.
Es wird aber sicherlich noch sehr lange dauern, bis wir diese Sprache tatsächlich anwenden können.


08.03.2015 - Gewandungswanderung in Derneburg

Gruppenbild

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Weitere Bilder und Informationen hierzu auf unserer Facebook Seite: Gewandungswanderung


01.03.2015 - Museumseröffnung in Nienburg

Die Ausstellung "Ein Gräberfeld erzählt Geschichte" im Museum Nienburg ist nun selbst zur Geschichte geworden. Nach einem grundlegenden Umbau ist das Museum nun wieder neu eröffnet worden und präsentiert eine völlig neu gestaltete Ausstellung. Die bisherigen Exponate aus der Altsachsenausstellung sind weitestgehend in dem neuen Konzept integriert und neu in Szene gesetzt worden. Es finden sich sogar einige bisher nicht gezeigte Stücke darunter.
Begleitet wurde die Ausstellungseröffnung mit einem Archäologischen Spectaculum, bei dem sich Kollegen aus dem Living History Bereich sehr gut präsentiert haben. Auch ein Regionalsender war vor Ort und hat unter anderem Kathrin interviewt.
Einige Bilder von der Museumseröffnung befinden sich hier: Museum Nienburg.


28.02.2015 - Projekt ehrenWert – Was Krümel verraten, Einführung in die anthropologische Untersuchung von Brandbestattungen

Frau Dr. Birgit Großkopf vom Johann Friedrich Blumenbach Institut für Zoologie und Anthropologie, Historische Anthropologie und Humanökologie der Uni Göttingen hat grundlegend und bahnbrechend auf dem Gebiet der Leichenbrandanalyse gearbeitet und zählt zu einer Koryphäe auf diesem Gebiet.
Diesen spannenden Vortrag wollten wir uns nicht entgehen lassen und haben uns pünktlich in der Heimvolkshochschule Loccum eingefunden. Wir waren mehr als erstaunt, was Frau Dr. Großkopf zum Thema Leichenbrand sehr anschaulich zu berichten wusste. Das, was nach einer (im Frühmittelalter häufig durchgeführten) Brandbestattung übrig bleibt, ist kein Knochen mehr, sondern ein Mineraliengemisch, das die ehemalige Form und Struktur der Knochen mehr oder weniger gut behalten hat. Durch entsprechende Untersuchungen sind Wissenschaftler heute in der Lage, sehr viel über die bestattete Person herauszufinden. Neben der Geschlechts- und Altersdiagnose lassen sich auch Informationen über Krankheiten herauslesen. Durch die Schichtung des Leichenbrandes in der Urne nach anatomischer Reihenfolge lassen sich auch klare Rückschlüsse zur Lage der Person auf dem Scheiterhaufen, zu den Ausmaßen des Scheiterhaufens und zur Technik des Abbrennens ermitteln.
Leichenbrand ist wirklich mehr als nur ein Häufchen Asche.


08.02.2015 - "Mythos Hammaburg" im Stadtmuseum Harburg, Helms–Museum und Archäologisches Museum Hamburg

Um die Gründung der Stadt Hamburg gibt es einige unterschiedliche Legenden. Dabei ist die in schriftlichen Quellen überlieferte Hammaburg schon beinahe zu einem Mythos geworden. Diese Ausstellung und das dazugehörige Begleitbuch sind das Ergebnis mehrerer archäologischen Grabungen in der Hansestadt und sollen einen Einblick in die früheste Stadtgeschichte geben.
Im Mittelpunkt der Ausstellung lag die Zeitspanne vom 8. bis 12. Jahrhundert. Gerade die Anfangszeit, in der Hamburg noch eine spätsächsische Siedlung war, hat uns natürlich am meisten interessiert. Grund genug für uns, dem Harburger Stadtmuseum einen Besuch abzustatten.
Gleich zu Beginn der Ausstellung konnten wir die Beigaben des Reitergrabes von Hollenstedt, Krs. Harburg, Niedersachsen bewundern. Dieses ist auf 700 – 750 n. Chr. datiert. Ein kleines "Highlight" war der Schädelrest einer sächsischen Frau aus Wulfsen mit ihren Grabbeigaben die allerdings auf 800 – 850 datiert sind. Einzigartig hierbei ist eine kreuzförmige Gewandspange, die der Verstorbenen auf den Mund gelegt wurde. Verglichen wurde diese mit dem "Charonspfennig" aus der griechischen Mythologie, mit dem der Fährmann für die Überfahrt in das Totenreich bezahlt wurde. Unsere weitere Aufmerksamkeit galt den Beigaben einer sächsischen Frau aus Elstorf im Kreis Harburg. Die Ausgrabungen in Elstorf haben wir ja 2012 bei einem Besuch zum Teil mitverfolgen können. Interessant waren hier eine bronzene Gewandspange und ein Silberdenar von Ludwig dem Frommen, der das Grab auf die Zeit nach 814 n. Chr. datiert. Sehr angetan waren wir auch von diversen Keramikfunden, die in unseren Darstellungszeitraum passen.

Schädelrest einer sächsischen Frau um 800 – 850
Schädelrest einer sächsischen Frau um 800 – 850
(Wulfsen, Krs. Harburg, Niedersachsen)
mit einer auf dem Mund gelegten Gewandspange

Natürlich haben wir uns auch noch die Zeit genommen, um ein zweites Mal das gegenüberliegende Archäologische Museum zu besuchen. Hier sind wir ja bereits 2009 einmal gewesen. Genauer betrachtet haben wir uns hier die Grabbeigaben des Reiterkriegers aus Hamburg-Schnelsen (um 750 n. Chr.), das Sauggefäß aus einem Kindergrab in Wulfsen, Krs. Harburg (700 – 800 n. Chr.) sowie auch hier einige Keramikgefäße, die unseren Darstellungszeitraum berühren.

Hier geht es direkt in das Archäologisches Museum Hamburg

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