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Unser Tagebuch

Zeitreise Heuneburg

Multi - Period Event auf der Heuneburg

In Hundersingen liegt weit sichtbar, oberhalb der Donau gelegen die Heuneburg. Hierbei handelt es sich um eine der interessantesten archäologischen Stätten Mitteleuropas. Bereits vor 2500 Jahren, zur Zeit der frühen Kelten, lag hier in Oberschwaben die älteste Stadt nördlich der Alpen.

Am Pfingstwochenende haben wir hier an einer Multi- Period (also an einer epochenübergreifenen) Veranstaltung teilgenommen. Darsteller von der Steinzeit bis hin zum späten Mittelalter haben die Burg und das umliegende Gelände belebt und den Besuchern umfassende Informationen zu ihren jeweiligen Zeitstellungen gegeben.

Angereist sind wir bereits am Donnerstag und haben gegen Abend unser Lager auf der Frühmittelalter- Zeitinsel aufgeschlagen. Bereits vor Ort war auch die Skytengruppe Amages Drachen, die uns herzlich begrüßte und eingewiesen hatte.

Am Freitag trudelten dann alle weiteren Teilnehmer ein und bauten auf den jeweiligen Zeitinseln ihre Lager und Präsentationen auf. Hier zeigte es sich bereits, dass diese „Zeitreise“ eine sehr hochwertige Veranstaltung werden würde. Dieses konnten wir bequem und ohne Stress aus unserem Lager beobachten.

Die Frühmittelalter – Zeitinsel bestritten wir zusammen mit den Gruppen "De Vriund" und "Austrasigenae", die wir bereits vom Wikingermarkt Schlotzau her kannten. Als weitere Nachbarn war ein Ehepaar aus Hessen vor Ort, die eine karolingerzeitliche Darstellung präsentierten, sowie eine große Gruppe Frühmittelalterdarsteller aus der hiesigen Region.

Das Wetter hat an allen Tagen sehr gut mitgespielt. Obwohl mehrere Gewitterfronten über uns hinweggezogen sind, ist es weitestgehend trocken geblieben. Von den Besucherzahlen her, war es am Samstag eher verhalten. Am Sonntag wurden wir jedoch überlaufen und konnten sehr viele gute Gespräche führen.

Der Pfingstmontag war von vornherein für unsere Rückreise eingeplant. Daher konnten wir den letzten Veranstaltungstag nicht mehr wahrnehmen. Wir sind also vor der Öffnung wieder in Richtung Norden gestartet.

Es war eine wunderschöne Veranstaltung, bei der wir viele neue Leute kennenlernen durften und reichlich neue Eindrücke mit nach Hause genommen haben. Vielen Dank an dieser Stelle an den Museumsleiter Klaus Haller für die freundliche Einladung.

Presseberichte aus der "Schwäbische Zeitung"

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